
Langsam wird es nach 15 Stopps schwer einen Anfang fuer unseren Bericht zu finden... Wie immer hat uns der gute, alte Baz Bus abgeholt und vor dem naechsten Hostel abgesetzt.Mosselbay ist nicht ganz so schoen anzusehen, was aber auch daran liegt, dass dort eine Oelraffinerie direkt an die Kueste gebaut wurde. Trotzdem waren die 2 Tage in der Parkhouse Lodge, einem Backpacker im viktorianischen Stil, sehr schoen. Angenehm war natuerlich auch, dass wir ein dorm inklusive Bad fuer uns ganz alleine hatten ;-) Neben einer ausgedehnten Shoppingtour haben wir auch einen Bootausflug zu einer vorgelagerten Robbeninsel gemacht. Dieser kleine Fels in der Brandung ist das zu Hause von etwa 4000 Robben, die zwar schoen anzusehen sind, aber stinken wie die Pest.
Swellendam war eigentlich nur als Uebernachtungsstopp eingeplant, doch
durch Zufall hat sich dort ein Wiedersehen mit Julia und ihrer Familie ergeben. Alle zusammen haben wir einen Snoek-Braai genossen und ueber die vergangenen Monate geplaudert.
Frueh am naechsten Morgen (in Backpackersprache heisst das 11Uhr) machten wir uns auf den Weg zum suedlichsten Punkt Afrikas - Das Cape Agulhas. Gemeinsam mit unserer goldigen Englaenderin Sam haben wir uns ganz touri-like vor dem Treffpunkt des Indischen und Atlantischen Ozeans ablichten lassen. Ausserdem gibt es dort einen kleinen Leuchtturm, von dem man einen wunderschoenen Ausblick ueber die Kueste hat. Genaechtigt hab
en wir in einem stylischen Backpacker mit dem Moechtegernwachhund "Chocolate" in Struisbaai, wo es den laengsten Sandstrand der suedlichen Hemisphaere gibt. 14km weisser Sand und tuerkisblaues Meer reichen aus um uns gluecklich zu machen.
Als naechste Stadt stand Hermanus auf dem Plan. Mittlerweile vom Wetter verwoehnt hatten wir dort bei Regen und Wind nciht ganz so viel Spass. Doch auch bei Sonnenschein ist die Stadt der Wale ausserhalb der Walsaison nciht ganz so der Hit. Ein wenig angeekelt, die ueberall im Backpacker rumgestreut sind, waren wir nach 2 Tagen ganz froh nach Stellenbosch aufzubrechen.Stellenbosch - eine Studentenstadt an der suedafrikanischen Bergstrasse - hat uns mit ihrem wunderbaren Flair beeindruckt. Ebenfalls beeindruckt waren wir von der 7 stuendigen Weintour durch Stellenbosch, Paarl und Franshoek.
Nach 25 Weinen auf 4 Weinguetern, viel Kaese und guter Schokolade kennen wir uns nun mit den Kniffs und Tricks der Weinbranche aus. :-)Weniger schoen war die Lage und die Mitbewohner unseres dorms. Ihr penetrantes Schnarchen hat uns den Schlaf geraubt und einen etwas aelteren Herren in den fruehen Morgenstunden ganz aus dem dorm vertrieben.
Seit Dienstag Abend sind wir nun wieder in der Stadt angekommen, in der vor fast 5 Monaten fast alles begonnen hat - Kapstadt!

Die ersten drei Naechte verbringen wir gerade in der Longstreet, der wohl belebtesten Strasse Kapstadts. Tagsueber spielt sich das Leben in den unzaehligen Shops und auf dem Green Market Square ab. Abends verwandelt sich die Strasse in ein el dorado fuer Nachtschwaermer mit vielen Bars und Restaurants, von deren Balkone man das ganze Treiben auf der Strasse beobachten kann.
Wie sagt man so schoen? "Alle guten Dinge drei!" Bei unserem dritten Versuch auf das Plateau des Tafelbergs zu kommen hat es gestern endlich geklappt. Aus 1067m Hoehe hatten wir bei strahlendem Sonnenschein einen atemberaubenden Blick auf
Kapstadt und Umgebung.Mit unserer treuen Reisebegleiterin Sam werden wir ab morgen auch noch die letzten 3 Naechte im Stadtbezirk "Green Point" verbringen. Direkt neben der Waterfront befinden wir uns damit fast wieder am Ausgangspunkt unserer Reise.

Auf dem Plan stehen noch Robben Island, Green Point Market und die Straende Camps Bay und Clifton. Aber davon koennen wir euch ja bald schon persoenlich berichten, denn am Montag um 7Uhr startet unser Flieger zurueck nach Deutschland. Damit ist unser Abenteuer Suedafrika nach viel zu kurzen 5 Monaten auch schon vorbei. Wir zaehlen die letzten Tage und freuen uns schon wahnsinnig auf das Wiedersehen, obwohl es uns auch schwer faellt dieses wunderschoene Land zu verlassen.
Eure Janne und Nadine




























I spent 3 months in Middelburg in the Children’s Home of the Dianne Lang Foundation.
I arrived during the Christmas holiday to spent three month in the Children’s Home of the Dianne Lang Foundation. Some of the children spent the holiday with their family but fortunately most of them were there and gave me a warm welcome so it was easy to feel comfortable right from the beginning.







